„Ein Tropfen auf dem heißen Stein“
Von Landshut aus startete ein kleiner Hilfstransport des THW seine 2400 Kilometer lange Reise in die Ukraine. Neben dem Kreiskrankenhaus Landshut – Achdorf spendete auch das Caritas Krankenhaus St. Josef in Regensburg rund 40 Krankenbetten sowie Brutkästen, Ultraschallgeräte und weiteres Inventar für drei Kliniken auf der Halbinsel Krim.

Im Auftrag des Münchner Vereines „Güte ohne Grenzen“ brachten Landessprecher Rudi Skalitzky, Rainer Eimerich und Horst Weichselbaum mit dem Sattelzug des Landesverbands Bayern das gespendete Krankenhausinventar zu den Empfängern auf der Krim. Vor Ort erlebten die Helfer einen wahren Schock durch die teilweise menschenunwürdigen Zuständen in den Krankenhäusern. In Vierbettzimmern lagen bis zu neun Patienten, in Betten, auf dem Boden und sogar auf einfachen Brettern.

Begleitet wurde der Hilfstransport von der Vereinsvorsitzenden Svetlana Naboka, die auch die Dolmetschung übernahm. Vor Ort stieß noch der Mitorganisator Stephan Koller – ein Landshuter Geschäftsmann und ehemaliger Helfer im Ortsverband Landshut – zum Team, der auch den Kontakt zwischen dem Verein zum THW herstellte.
Die Hilfe aus Landshut und Regensburg wird vor Ort dringend benötigt, da jährlich etwa 20.000 Patienten mit einfachsten Mitteln behandelt werden müssen. Schwere Fälle werden wegen der Überbelegung in die ukrainische Hauptstadt Kiew geflogen.

Bericht: Stefan Huber
Bilder: das THW Team