18 Stunden nach Altötting

Bereits zum 21ten Mal begaben sich die Landshuter Wallfahrer auf die 65 Kilometer lange Pilgerstrecke nach Altötting. In diesem Jahr war die Gruppe der Gläubigen groß wie noch nie. Mit knapp über 250 Pilger startete die längste Eintagesstädtewallfahrt nach der Aussendung in der Basilika St. Martin.


Gegen 15:00 Uhr verließ der Pilgerzug begleitet von den Landshuter Fanfarenbläser die Stadt und machte sich auf den Weg zur Gnadenkapelle in Altötting. Auf dem Festplatz im Markt Geisenhausen und bei den Vilsbiburger Werkstätten wurden Pausen eingehalten, bei denen die Marschierenden verpflegt wurden und sich weitere Gläubige dem Pilgerzug anschlossen. Kurz nach Mitternacht, etwa zur Hälfte der Strecke wurde wie immer eine Verpflegungspause in Blindenhaslbach eingehalten. Auch hier stießen noch einmal eine große Anzahl Pilger die an der Schlussetappe teilnehmen wollten zur Gruppe.
In dieses Jahr war das Wetter mit Ausnahme von zwei kurzen Regenschauern ausgesprochen warm, was den Fußmarsch auch während der Nachtstunden nicht zusätzlich erschwerte. Auf dem weiteren Fußmarsch nach Altötting wurde gegen 05:30 Uhr nochmals ein letzter großer Halt in Wald bei Pleiskirchen gemacht, um die Pilger nochmals Kraft für die letzten kleinen Hürden auf ihrem Weg tanken zu lassen. Ohne Verspätung konnten die Wallfahrer ihr Ziel erreichen und in der Wallfahrtskirche in Altötting bei der Schwarzen Madonna ihre Bitte vorbringen.

Begleitet wird der Pilgerzug auf der gesamten Strecke von einem gut organisierten Tross der Hilfsorganisationen. Neben der ärztlichen Betreuung und der Verpflegung die das BRK übernimmt sorgen Helferinnen und Helfer der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks für den reibungslosen und sicheren Fußweg. Auch der Transport des Gepäcks der Pilger von Pausenstation zu Pausenstation wird durch ein Team des THW durchgeführt. Über 30 Einsatzkräfte sorgen also während der knapp 18 stündigen Wallfahrt für den reibungslosen Ablauf der Wallfahrt und mit viel persönlichem Engagement für die Sicherheit der Pilger, besonders in den Nachtstunden.

Bericht und Bilder: Stefan Huber