Auf sicheren Pfaden

pilgerten über 250 Gläubige wieder einmal die 65 Kilometer lange Strecke von Landshut nach Altötting. Wohl behütet und sicher vor den Gefahren der Verkehrswege abgeschirmt von einem großen Aufgebot an Sicherheitskräften von Feuerwehr und THW.


Die längste Eintagesfußwallfahrt mit knapp 65 Kilometer bringen die Gläubigen jedes Jahr in knapp 18 Stunden hinter sich. Dabei war in diesem Jahr auch das Wetter nur teilweise auf der Seite der Pilger. Mehrere kleine und ein großer Regenschauer musste ertragen werden, genauso wie die bittere Kälte in der Nacht der "eiskalten Sophie" - einer der Eisheiligen.

Über 30 Einsatzkräfte von BRK, Feuerwehr und THW sorgten nicht nur für die Absicherung der Wegstrecke, die in der Basilika St. Martin in Landshut beginnt, sondern kümmerten sich auch um die kleineren und größeren Verletzungen der Pilger. Neben zwei Rettungswagen sind noch zusätzlich sieben Sicherungsfahrzeuge rund um den Tross im Einsatz. Besonders häufig war auf Grund der ständig wechselnden Witterungsverhältnisse das Gepäckfahrzeug des THW gefragt. Das Team musste mehrfach Sonderausgaben einlegen um den Zugriff auf trockene Kleidung oder warme Jacken zu ermöglichen.

An einigen Kreuzungen, die trotz der der Nachtstunden viel befahren sind, hatten die Einsatzkräfte des THW und der Feuerwehr auch mit Unverständnis einiger Autofahrer zu kämpfen. Diese hatten kein Einsehen, warum sie jetzt einen Umweg oder eine Verzögerung in ihrem Nachhauseweg in Kauf nehmen müssen.

Erschöpft aber voll guter Laune kamen die Pilger wieder einmal pünktlich am Altöttinger Kapellplatz an. Durch ein Spalier der Hilfskräfte zogen die Wallfahrer, allen voran Pilgerleiter Günter Fries, in die Gnadenkapelle ein. Dort wurde gemeinsam ein Schlussgottesdienst gefeiert.

Bericht: Stefan Huber
Bilder: Stefan Huber, Markus Frischholz