Weihnachtsgeschenk für Wassergefahren

Pünktlich zu Weihnachten übergab der für die Ölwehr im Bereich Landshut zuständige Mitarbeiter der Transalpinen Ölleitungsgesellschaft (TAL) Erik Färber ein neues Aluminiumboot an den Ortsbeauftragten Rudolf Skalitzky und Gruppenführer Florian Kräh des THW Landshut.

Bei der jährlichen Ölwehrübung im Frühjahr stellten die Fachkräfte des THW fest, dass das von der TAL für die örtliche Gefahrenabwehr zur Verfügung gestellte Schlauchboot nicht mehr den wachsenden Anforderungen gerecht wurde. Zusammen mit den Führungskräften der Fachgruppe Wassergefahren, die im Ortsverband Landshut für die Ölwehr zuständig sind, suchte Erik Färber nach einer praktikablen Lösung.

Die Wahl viel schließlich auf ein Aluminiumboot von der Marke John Boote. Diese Boote sind mit ihrem geringen Tiefgang besonders gut im Flachwasser einsetzbar, sehr gut manuell steuerbar, und können auch problemlos mit einem Außenbordmotor versehen werden. Im Bedarfsfall können die Einsatzkräfte auch kleinere Schäden selbst reparieren. Diese Eigenschaften sind beim Aufbau der Ölsperren gefragt und daher wurde über die TAL ein Musterboot zur Erprobung bestellt. Der Außenbordmotor wird vom THW Landshut gestellt und demnächst beschafft.
Damit steht der Fachgruppe Wassergefahren nun ein drittes Einsatzboot zur Verfügung. Dieses kann bei Einsätzen auf dem Wasser ergänzend zur Ausstattung des Bundes eingesetzt werden und fördert auch der Ausbildungstand der Fachgruppe.

Die TAL ist die Deutsche Transalpine Ölleitungs GmbH. Sie betreibt eine Ölfernleitung von Triest nach Ingolstadt. Im Zuge dieser Ölförderung ist die TAL auch für die Abwehr der gegebenenfalls entstehenden Umweltschäden zuständig und stellt die dafür benötigten bzw. vorgeschriebenen Materialien für die Hilfsorganisationen zur Verfügung. Der Ortsverband Landshut betreut zwei Ölsperren mit einer Länge von jeweils 310 bzw. 350 Meter.

Bericht: Florian Kräh - red.
Bilder: THW Landshut