Übergabe von neuen Leichttauchgeräten für die THW - Bergungstaucher
Seit 2012 ist das Technische Hilfswerk (THW) Landshut, und damit auch die Tauchgruppe, mit in der Erstalarmierung der ILS (Integrierte Leitstelle) Landshut bei bestimmten Wassernotfällen. Das Technische Hilfswerk unterstützt hier die seit langem bewährte Arbeit der Wasserwacht Landshut.

Die letzten Einsätze hatten aufgezeigt, dass bei den Unterwasserspeziallisten des THW ausstattungstechnisch nachgebessert werden musste. Die Landshuter THW-Taucher hatten sich, mit Unterstützung des örtlichen THW-Helfervereins, in den zurück liegenden Jahren vermehrt auf den Einsatz von schweren, oberflächenversorgten Helmtauchgeräten spezialisiert. Dieses Tauchgerät ist vorwiegend für technisch schwierige Einsätze konzipiert.  Mit den neuen zusätzlichen Einsatzoptionen war dies mit der vorhandenen schweren Helmtauchausrüstung nicht mehr möglich.

Daher wurde, mit erneuter Unterstützung des Helfervereins, neue Tauchgeräte der Fa. Poseidon beschafft. Diese sogenannten "Autonomen Leichttauchgeräte" ermöglichen es, zum Beispiel auf der Isar bei der Suche nach Vermissten zu unterstützen und möglichst zu retten. Ausgestattet sind diese Geräte mit Vollgesichtmasken, Doppelflaschen und Tauchjackets als Auftriebs- und Tariermittel. Diese Geräte sind nach den Feuerwehr- und THW-Vorschriften konfiguriert und bieten damit bestmögliche Sicherheit für die ehrenamtlichen THW-Bergungstaucher.

Da der Bergungstaucher nur so gut ist, wie die Ausrüstung und vor allem die Ausbildung, wurde in den letzten Wochen bereits mehrere Ausbildungs- und Übungstauchgänge im Hallenbad mit den neuen Geräten absolviert. Alle Einsatztaucher sind zwischenzeitlich auf dem Gerät geschult und man freut sich schon auf die ersten Freiwassertauchgänge in den nächsten Tagen.

Die Tauchgruppe Landshut ist seit Jahren federführend bei der Entwicklung der bundesweiten Einsatzoption der Tauchgruppen stark Engagiert.
Die Tauchgruppe Landshut bedankt sich für die uneingeschränkte Unterstützung des THW-Helfervereins und der THW-Ortsverbandsführung bei dieser Neubeschaffung.

Bericht: Fabian Kühn, Rudolf Hattenkofer - red.
Bild: Stefan Huber