Neues Equipment bei der Fachgruppe Wassergefahren
Ende Dezember konnte von Erik Färber, zuständig für die Ölwehr bei der Transalpinen Ölleitungsgesellschaft GmbH (TAL), ein neues Aluminiumboot für das THW Landshut an den Gruppenführer der Fachgruppe Wassergefahren Florian Kräh übergeben werden.
Seit 2010 werden die vorhanden Schlauchboote der TAL durch Aluminiumboote ersetzt.
Da im OV Landshut immer noch ein solches für die Ölwehr vorhanden war und kurzfristig noch Geld für Neubeschaffungen bei der TAL zur Verfügung stand, konnte dieses nun durch ein Aluboot ersetzt werden.

Die Wahl fiel wieder auf ein Aluminiumboot von der Marke John Boote, da diese sich hervorragend bewährt haben. Es handelt sich um das Modell John 1448, mit einer Länge von 4,27m, Breite 1,80m, Zuladung 525kg oder 5 Personen und motorisierbar bis 25PS. Sie sind im Flachwasser einsetzbar, bei Bedarf selbst reparierbar und außerdem motorisierbar. Diese Eigenschaften sind beim Aufbau der Ölsperren gefragt und daher werden bei der TAL nun diese beschafft.
Der zugehörige Außenbordmotor wird in Zukunft vom THW Landshut gestellt und soll demnächst beschafft werden. Damit steht der Fachgruppe Wassergefahren des Ortsverbands Landshut nun ein viertes Boot zur Verfügung. Dieses kann bei Einsätzen auf dem Wasser optimal eingesetzt werden und auch der Ausbildungstand der Gruppe wird hierdurch gefördert.
Auch für Personenrettungen im Wasser steigert das neue Boot die Einsatzfähigkeit des THW in Landshut.

TAL ist die Deutsche Transalpine Ölleitungs GmbH. Sie betreibt eine Ölfernleitung von Triest nach Ingolstadt.
Diese Gesellschaft ist auch verantwortlich für die Ölwehr und stellt die dafür benötigten bzw. vorgeschriebenen Materialien für die Hilfsorganisationen welche für die Ölwehr zuständig sind.
Vom Ortsverband Landshut werden zwei Ölsperren mit einer Länge von jeweils 310 Meter bzw. 350 Meter im Stadt und Landkreis Landshut betreut.

Des weiteren konnten durch eine Spende an das THW zwei Überlebens- bzw. Kälteschutzsanzüge erworben werden die in Zukunft für die Aus- und Weiterbildung der  Fachgruppe Wassergefahren zur Verfügung stehen.
Diese sollen vor allem die Ausbildung im Winter verbessern, jedoch auch als Ergänzung für die Wasser- und Eisrettung im Winter die Helfer schützen.

Bericht: Florian Kräh - red.
Bilder: THW-Landshut