Erneute Bergung eines großen Verkehrsmittels aus misslicher Lage
Landshut 21.07.2018 - Am Samstagmittag erreichte ein Hilferuf die ILS Landshut. Ein zweiachsiger Nachverkehrsbus ist in einer LKW-Werkstatt beim Rangieren in die Arbeitsgrube der Werkstatt abgerutscht. Die verlegten Bodengitter hielten der Belastung des Fahrzeuges nicht statt, sodass der Bus einbrach und auf dem Unterboden aufsetzte. Dieser Einsatz erinnerte stark an die Bergung eines Privatjets auf dem Flugplatz Ellermühle aus dem Jahre 2017.

Der alarmierte Stadtbrandrat (SBR) der Landshuter Freiwilligen Feuerwehr, Gerhard Nemela, rückte zur Erkundung aus. Nach kurzer Feststellung der Lage alarmierte er daraufhin den Fachberater des THW Landshut nach. Der THW-Fachberater traf kurz darauf an der Einsatzstelle ein. Nach Absprache und gemeinsamer Lageerkundung wurde entschieden, dass das THW die Einsatzstelle übernimmt.

In Absprache mit einem der beiden Landshuter Zugführer wurde die SEG des Ortsverbandes (OV) Landshut nachalarmiert. Zusätzlich zum Zugtrupp und GKW I kam das Wechselladerfahrzeug (WLF) mit Rüstholzcontainer zum Einsatz. Trotz Verkehrsbehinderungen auf der B299 waren die Einsatzkräfte zügig vor Ort.

Der Zugtrupp mit Zugführer und Baufachberater (TeBe Bau) erkundete selbst die Lage bzw. erhielt eine Lageeinweisung durch den THW-Fachberater. Anschließend wurde die nachgerückte Bergungsgruppe eingewiesen und es wurden die konkreten Schritte zwischen Gruppenführer, Baufachberater und Zugführer abgestimmt. Mittels Rüstholz, Hebekissen und Hydropressen wurde im der Bus angehoben und durch Rollbahn (Schwerlastrollen) seitlich aus der Grube heraus versetzt, sodass der Bus auf eigener Achse die Werkstatthalle verlassen konnte.

Nach ca. zwei Stunden war der Bus befreit, und der Einsatz war nach gut drei Stunden für das THW Landshut beendet.

Bericht: Fabian, Kühn -red.
Bilder: THW Landshut