Polizeihunde lernen den THW Wasserdienst kennen

Am Donnerstag Abend wurde von der Fachgruppe Wassergefahren zusammen mit der Diensthundestaffel der Polizei Landshut eine Ausbildung abgehalten. Hierbei wurde ausprobiert wie sich die Hunde auf dem Wasser und im Umgang mit Booten verhalten. Für diese Ausbildung wurden zwei Pontons und ein Mehrzweckboot durch das THW Landshut zur Verfügung gestellt.


Am Anfang war das Betreten des Bootes für die Hunde noch etwas gewöhnungsbedürftig, aber auch die beteiligten THW-Helferinnen und Helfer mussten sich erst an die Situation gewöhnen mit ausgebildeten Schutzhunden auf einem Boot unterwegs zu sein. Nach ein paar Fahrten auf dem Wasser hatten sich die Alle  an die Situation und einander gewöhnt, und auch die Hunde fühlten sich sichtlich pudelwohl auf den Booten.

Doch nun wurde es ernst für die vierbeinigen Polizeibeamten. Am Wasserübungsplatz fand eine Schutzhundeausbildung auf einem für die Hunde ungewohnten Gelände statt. Hier üben die frei laufenden Hunde das Stellen einer Person. Da der Wasserübungsplatz komplett eingezäunt ist, war dies ein idealer Ort für diesen Übungspart. Besonderes Highlight war, dass sich der Gruppenführer der Fachgruppe Wassergefahren als Ganove zur Verfügung stellte. Für diesen Übungsabschnitt wurde er in einen extra dafür vorgesehenen Schutzanzug der Polizei verpackt und anschließend wurde eine Szene gespielten, in der der Hund einen Verbrecher stellen mußte. Hierbei war der Gruppenführer sehr dankbar für den Schutzanzug, der ihn vor den Bissen schützte und zu einem Schmunzeln bei den Helfern führte.

Bei der anschließenden Nachbesprechung wurde von beiden Seiten ein Wiederholungstermin der Ausbildung ausgemacht.


Bericht: Florian Kräh, red.
Bilder: Diensthundestaffel Polizei Landshut, Michael Sepp