SEEWA Süd trainiert für Auslandseinsätze

In Blaubeuren bereiteten sich 50 Helferinnen und Helfer des Moduls Süd der Schnelleinsatzeinheit Wasser Ausland (kurz SEEWA) auf mögliche, weltweite Einsätze vor.  Ein Vorbereitungsteam bestehend aus der Geschäftsstelle Biberach, dem Ortsverband Blaubeuren und Führungskräften der SEEWA Süd lies sich einiges einfallen, um die Übungsteilnehmer vor knifflige Aufgaben zu stellen.

Im Blickpunkt standen dabei der Aufbau und Betrieb der Trinkwasseraufbereitungs-anlage Berkefeld 6 und der Umkehr-Osmoseanlage Kärcher water clean 500.

Die exakte Bestimmung der physikalischen, chemischen und mikrobiologischen Parameter des Wassers ist für die Qualitätssicherung im Einsatz von entscheidender Bedeutung. Deshalb übten die SEEWA-Helfer die richtige und sorgfältige Handhabung der unterschiedlichsten Mess- und Analysegeräte. Kommunikation ist das wichtigste Führungsmittel, besonders im Auslandseinsatz. Die Bedienung der Satellitenkommunikationsausstattung und der Funkgeräte stand deshalb ebenfalls auf dem umfangreichen Trainingsplan der SEEWA Süd. Auch um die gemeinsame Verpflegung während der Übung mussten sich die Einsatzteams selbst kümmern. Diese Ausbildungsstation förderte ganz nebenbei auch die Teambildung der Helferinnen und Helfer untereinander.

Eindrücke, Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem Einsatz nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti vermittelten die Helfer, die erst kurz zuvor aus diesem Einsatz zurückgekehrt sind. Am Sonntagmittag ging die viertägige Übung der SEEWA Süd zu Ende.

An dieser Übung nahm auch Bernhard Herrndobler vom Ortsverband Landshut teil. Bernhard Herrndobler ist Mitglied der SEEWA Süd und war bereits im Februar als Camp-Leiter in Haiti im Einsatz. Die dort gemachten Erfahrungen konnte er während der Übung an seine Kameraden weitergeben.

Bericht und Bilder: Frank Winterfeldt - red.