Abbruchhaus als Übungsobjekt

Geeignete Übungsobjekte zu finden ist für die Einsatzkräfte der Hilfsorganisationen nie einfach. So lässt man sich die Möglichkeit in einem fünfstöckigem Abbruchhaus einige Ausbildungen und Übungen durchzuführen nicht entgehen. Kurz bevor das Gebäude nun endgültig abgerissen werden sollte, wurde durch die Atemschutzgeräteträger des THW Landshut eine große Übung abgehalten.

Elf platzierte Verletztendarsteller und zwei durch Rauch und offenes Feuer präparierte Geschosse waren die Aufgaben für die Atemschutzgeräteträger des THW Landshut . Durch die Tatsache dass auf das Inventar keine Rücksicht genommen werden musste konnte im Vorfeld durch die Übungsleitung ein ziemlich realistisches Szenario geschaffen und für die Übenden einiges an Herausforderung ersonnen werden.

Durch die teilweise sehr beengten Zugänge in und aus dem Gebäude mussten die verletzen Personen gerettet und ins Freie geschafft werden. Da diese aber im gesamten Gebäude verteilt war es erforderlich zuerst eine umfangreiche Erkundung durchzuführen. Auch einige Ventile im dunklen Keller waren vorbereitet und mussten von den Übenden gefunden, geschlossen und die Erledigung an die Einsatzleitung gemeldet werden. 

Besonders war hier neben der Zugbefehlsstelle und die Atemschutzüberwachtung gefordert um die Rettungskräfte vor und in dem Gebäude effektiv einzusetzen.

Nach drei Stunden war der Übungsschwerpunkt erreicht und die Übung konnte beendet werden.

Bericht und Bilder: Stefan Huber