Ausbildung mit der Fachgruppe Sprengen

Vom 02.12. bis 03.12.10 führte die Fachgruppe Sprengen mit der artverwandten Fachgruppe Räumen ein Gewöhnungssprengen durch.

Aufgrund einer zwei Wochen vorher stattgefundenen Einweisung in die Unfallverhütungsvorschriften (UVV) Sprengen, sowie in das Verhalten am Sprengort, konnte nun der praktische Teil folgen.
Unter der Leitung des  zuständigen Sprengberechtigten, sowie dem Truppführer der Fachgruppe Räumen Daniel Angerer wurden vor Ort die Bohrungen in die realen Objekte eingebracht. Jedes beteiligte Helferteam musste seinen eigenen Baum, in schwierigem Gelände möglichst exakt bohren.

Am Tag darauf wurde die Übung dann mit dem „Laden" der Bäume fortgesetzt. Die beteiligten Helferteams durften ihren, Tags zuvor gebohrten Baum, selbst bestücken.
Überwacht wurde die Aktion durch Hans-Peter Filipp, der an diesem Tag zum ersten Mal als leitender Sprengberechtigter auftrat. 

Nachdem die Sprengstelle im erforderlichem Umfang durch die Fachgruppe Räumen abgesichert wurde, konnte die Sprengung erfolgen. Als die Absperrung nach der Freigabe durch den Leitenden aufgehoben worden war, konnte jedes Bohrteam sein Ergebnis begutachten.
Zur Bergung und Aufarbeitung der Bäume wurde dann auch noch das schwere Gerät der Räumgruppe eingesetzt.  Am Abend wurde dann der Übungstag mit einer Nachbesprechung im OV  abgeschlossen.

Am darauf folgenden Samstag führte die Sprenggruppe des THW Landshut unter Mithilfe der frisch eingewiesenen und ausgebildeten Fachgruppe Räumen ein Belehrungssprengen für die Kreisbrandinspektoren und Kreisbrandmeister der Feuerwehren des Landkreises durch.

Gegen 9.00 Uhr wurde die Übung durch Begrüßungsworte des Ortsbeauftragten Rudolf Skalitzky und seinem Stellvertreter Michael Saller eingeläutet.

Der anschließende Unterricht wurde durch die beiden Sprengberechtigten und Mitglieder des Expertenteams Sprengen im THW -  Müller Alois und Valentin Bayersdorfer – abgehalten. Anschließend galt es noch zahlreiche Fragen zu beantworten bevor man zur Übungsstelle ausrücken konnte.
Nach der Vorstellung der Räumgruppe, die das Übungssprengen mit den beiden vor Ort anwesenden Sprengberechtigten, Heiko Ingerl sowie Hans-Peter Filipp vorbereitete, wurde die Übungsstrecke Punkt für Punkt abgegangen und den Feuerwehrkameraden erläutert. Insbesondere wurde auf Wirkungsweise und Folgen eingegangen. Während dessen hatten die Absperrposten ihren Standort erreicht und Freigabe gemeldet.
Von der Zündstelle aus konnten dann der gesamte Vorgang beobachtet werden. Nach Freigabe durch den leitenden Sprengberechtigten Heiko Ingerl wurden dann die Feuerwehrkameraden abermals durch die Übungsstrecke geführt und konnten das Ergebnis aus nächster Nähe betrachten.
Nach der Verabschiedung der Feuerwehrmänner wurde umgehend mit dem Aufräumen begonnen. Die Übung wurde dann gegen 14.00 Uhr mit einer Nachbesprechung beendet.

Text: Valentin Bayersdorfer
Bilder: THW-Landshut