Einsatz des THW Landshut in Bad Reichenhall am 02.01.06
Bereits 50 Minuten nach der schweren Katastrophe wurden die Fachgruppen Räumen und Beleuchtung des THW Ortsverband Landshut von der Geschäftsstelle alarmiert und sofort Abmarschbereitschaft hergestellt. Dabei wurden der Radlader und sämtliche Anbaugeräte auf Kipper und Tieflader verladen. Weiter wurde die neue Lichttraverse des Ortsverbandes Landshut und dem 30kVA Stromerzeuger einsatzbereit gemacht.

Mit 15 Helfern rückte die Landshuter Einsatzmannschaft unter der Führung des Zugführers Stefan Simnacher in Richtung Bad Reichenhall aus.

Durch die schweren Schneefälle und die zugeschneiten Straßen dauerte das Erreichen des Bereitstellungsraumes im Ortsverband Berchtesgadener Land.

Nach einer kurzen Verpflegung wurde die Fachgruppe Beleuchtung zur Einsatzstelle beordert und leuchtete dort die Nordseite der eingestürzten Eishalle aus. Im Anschluss daran begannen die Landshuter und Rosenheimer Einsatzkräfte mit den Abstützarbeiten der Tiefgarage, die sich unter der Eishalle befindet. Auch diese Arbeitsstelle musste noch ausgeleuchtet werden.

Im laufe der Nacht und zum beginn des neuen Tages wurden die Arbeiten durchgängig und in optimaler Zusammenarbeit der Hilfskräfte aller Einsatzorganisationen weitergeführt.

Zum frühen Nachmittag wurde die Landshuter Einsatzmannschaft ausgelöst und trat den Rückmarsch an.

Gegen 18:00 Uhr wurde der Ortsverband Ergolding mit 14 Helfern nach Bad Reichenhall in Bewegung gesetzt. Diese Kräfte arbeiteten die ganze Nacht weiter an der Bergung im Innenraum der Schadensstelle.

Am Vormittag des 04. Januar wurden auch diese Helfer nach Hause geschickt. Kurze Zeit später rückten wieder rum der Ortsverband Landshut mit 3 Helfer, als Ablösung für die Radladerfahrer vor Ort aus.

Der Einsatz dauert zur Stunde noch an.

Bericht: Stefan Huber 04.01.2006
Bilder: Stefan Huber