28.000 Liter Schweröl auf der Autobahn A92
Nach einem schweren LKW-Unfall in den Morgenstunden sind insgesamt 28.000 Liter Schweröl über die Fahrbahn, die Seitenböschung und in ein Regenwasserrückhaltebecken gelaufen. Nach dem sich die Abpump- und Aufräumarbeiten über den Vormittag als schwierig erwiesen wurde von der örtlichen Einsatzleitung ein Fachberater des THW angefordert. Erste Überlegungen über den Einsatz eines Schlauchbootes wurden schnell verworfen.

Schließlich wurde aber gegen 13:30 Uhr der Einsatz des Bergungsräumgerätes und des Kippers der Fachgruppe Räumen sowie der MAN-Kran mit dem Zweischalengreifer der Fachgruppe Wassergefahren, sowie den GKW I angefordert.

Die Aufräumarbeiten auf der Autobahn wurde als Einsatzabschnitt an das THW übergeben, während die Einheiten der Feuerwehren Ergolding, Altdorf und Piflas unter der Gesamteinsatzleitung von KBI Karl Gruber die Pump- und Entsorgungsarbeiten am Regenwasserrückhaltebecken weiterführten.

Mit zusätzlichen Baggern von privaten Firmen wurde der Seitenstreifen der Autobahn auf einer Länge von knapp über 150 Metern bis zu einer Tiefe von einem Meter ausgehoben und in extra bereitgestellten Mulden und Transportkippern eingefüllt.

Einige Feinarbeiten wurden durch die Helfer des THW mit Schaufeln und Pickel durchgeführt. Auch die Entwässerungsschächte mussten mit Planen wasserdicht abgedeckt werden.

Während des acht Stunden andauernden Einsatzes für das THW Landshut wurde das Einsatzteam ständig von BRK Landshut versorgt.

Einsatzleiter Abschnitt Autobahn: Michael Saller
Fachberater in der örtlichen Einsatzleitung: Florian Kräh und Sascha Hofstetter
Insgesamt Eingesetzte Helfer: 19
Eingesetzte Fahrzeuge: GKW I, MAN-Dreiachser, Kipper, Bergeräumgerät, MTW, MTW, Jeep

Bericht: Stefan Huber 10.07.2006
Bilder: Stefan Huber