Erneuter Einsatz als Folge des Schwerölunfalls auf der Autobahn
Bereits am Mittwoch wurde der Ortsverband Landshut erneut alarmiert und im Bereich der TAL - Hütte Altheim in Bereitschaft gesetzt. Durch starke Niederschläge über dem Bereich des Regenrückhaltebeckens wurde vom Landratsamt Landshut befürchtet, dass Teile des Schweröls über die Pfettrach in die Isar gelangen könnten. Diese Befürchtung konnte sich jedoch nicht bestätigen.

Am Freitag, 14.07.06 wurde wieder Alarm für den OV Landshut durch Kreisbrandinspektor Karl Gruber ausgelöst. Das schwere Bergungsräumgerät, der Kipper und der MAN-Dreiachser mit dem am Kran montierten Zweischalengreifer wurden benötigt. Bei den Entsorgungsarbeiten kam ungelöschter Kalk in Berührung mit Wasser und durch die darauf entstehende Reaktion entwickelte sich starker Rauch.

Zur Unterstützung der Löscharbeiten der FFW Altdorf konnte das Bergeräumgerät gute Dienste leisten. Erst wurde der Rest des Kalkaufens mit einer Plane abdeckt und mit Sand beschwert. Sicherheitshalber wurde eine zweite Lage Plane und Sand darüber ausgebreitet. Im Anschluss daran wurde vom Bergeräumgerät der restliche Sand über die Einsatzstelle verbreitet. In Bereichen die nur über die eine größere Reichweite zugänglich waren, wurde der Sand vom Bagger der Fa. Buchner ausgebreitet. Vom THW-Radlader wurde dann der Sand vom Sammelplatz zur Einsatzstelle angefahren.

In gemeinsamer Arbeit konnten die Heferinnen und Helfer der Feuerwehr und des THW Sickerrohr im bereits verlegten Graben auslegen. Im Anschluss daran wurde eine Überfahrt für die schweren Geräte geschaffen um auch von der anderen Seite arbeiten zu können.

Abschließend wurde die Einsatzstelle durch einen Bauzaun gesichert. Der Einsatz dauerte etwa viereinhalb Stunden.

Eingesetzte Helfer: 16
Fahrzeuge: Kipper, MAN-Dreiachser, Bergungsräumgerät, MTW, Jeep

Bericht: Stefan Huber 14.07.2006
Bilder: Stefan Huber