THW Landshut hilft bei Aufräumarbeiten nach Horrorcrash
Nach einem schweren Verkehrsunfall um 15:48 Uhr mit zwei LKW´s und vier PKW´s auf der Autobahn A 92 zwischen Moosburg und Landshut in Fahrtrichtung Deggendorf wurde gegen 18:00 Uhr der Ortsverband Landshut zur Unterstützung der Feuerwehren bei den Bergungsarbeiten alarmiert.

Zu den Aufgaben die von der Einsatzleitung der Feuerwehr Moosburg an das THW gestellt wurden gehörte das Auseinaderziehen der ineinander verkeilten PKW´s mit dem Bergeräumgerät. Anschließend konnten die Wracks von einer Abschleppfirma abtransportiert werden.
Das Ladegut eines der LKW´s, dass aus Papierplatten bestand, musste zur besseren Zugänglichkeiten bei den Löscharbeiten mit dem Holzgreifer des MAN - Dreiachsers der Fachgruppe Wassergefahren auseinander gezogen und in kleine Müllmulden verladen werden. Diese Arbeiten wurden zum Teil unter Atemschutz ausgeführt. Während der Verladearbeiten standen ständig Sicherungslöschtrupps der Feuerwehren bereit aufflammende Glutnester sofort zu löschen. Im weiteren Verlauf der Bergungsarbeiten wurde durch die Fachgruppe Beleuchtung ein Grossteil der Unfallstelle mit zwei Lichttraversen und zwei "Powermoons" ausgeleuchtet. Dabei wurde der Kran eines Einsatzfahrzeuges der Feuerwehr Moosburg als Ersatz für den MAN Kran verwendet.

Unterbrochen wurden die Bergungsarbeiten der Fahrzeugwracks nur durch die Suche nach einer vermissten Person, die wohl bei dem Unfall aus ihrem Fahrzeug geschleudert wurde. Nach dem Abtransport der ersten Ladepritsche des LKW´s konnten die Überreste eines Menschen gefunden und geborgen werden. Diese Arbeiten wurden durch Kräfte der Feuerwehr durchgeführt.

Parallel zu den Bergungsarbeiten an denen auch ein schwerer Autokran der Fa. Maier sowie mehrere Transportfahrzeuge der Fa. Siegl beteiligt waren, wurden durch Helfer der Feuerwehr und des THW die Überreste der Leitplanken mit Trennschleifern zerkleinert und zu einem Lagerort der Autobahnmeisterei abtransportiert.

Insgesamt waren über 130 Kräfte der Feuerwehr und 35 Helfer des THW´s sowie Rettungskräfte des BRK und des MHD sowie Autobahnpolizei an der Unfallstelle im Einsatz. Die Autobahn war nach dem Unfall über 13 Stunden lang in beide Fahrrichtungen gesperrt.

Einsatzleitung THW: Fabian Kühn (ZF) und Florian Kräh (Grf. W) Eingesetzte Helfer: 35 die zum Teil ausgetauscht wurden Fahrzeuge: 2 x MTW, PKW gl., GKW I, 2x GKW II, MAN-Dreiachser, Unimog, Kipper, Bergeräumgerät, LIMA, 50kVA - Aggregat

Über den gesamten Einsatz hinweg wurden die Helferinnen und Helfer von Andreas Meier, dem Feuerwehrseelsorger fürsorglich betreut. Vielen Dank dafür!

Bericht: Stefan Huber 14.07.2007
Bilder: Stefan Huber, Michael Ebner



POLIZEIBERICHTE

Schwerer Verkehrsunfall auf der BAB A 92 LKR. LANDSHUT. Schwerer Verkehrsunfall auf der BAB A 92, Km. 50,5 , zwischen den Anschlussstellen Moosburg/Nord und Landshut West mit Sperrung beider Fahrbahnen

Die Polizei wurde heute, Donnerstag, 12.07.2007, 15.55 Uhr, über einen Unfall mit mehreren Lkw und Pkw unterrichtet. Kurz darauf wurde auch noch bekannt, dass einer der Lkw zu brennen begonnen hat.
Der Unfallhergang hat sich nach vorläufigen Erkenntnissen wie folgt zugetragen:
Ein Lkw war in Richtung München unterwegs und aus bisher nicht geklärten Gründen nach links durch die Mittelleitplanke auf die Gegenfahrbahn abgekommen. In diesen Lkw prallten anschließend vier Pkw aus Richtung München und in das Knäuel weitere drei Lkw. Der letztere der Lkw begann anschließend zu brennen. Die Rettungsdienste bargen bisher zwei Schwer-, zwei Mittelschwer- und eine leicht verletzte Person. Die Autobahn ist zwischen den Anschlussstellen Moosburg-Nord und Landshut-West bis auf weiteres in beide Richtungen gesperrt.
Die Umleitungen U 19 und U 28 wurden aufgebaut und sind teilweise durch Beamte besetzt. Voraussichtlich wird die Vollsperrung noch mehrere Stunden andauern. Bitte achten Sie auf die Verkehrsdurchsagen.

Quelle: 12.07.2007, PD Landshut



Schwerer Verkehrsunfall auf der BAB A 92 - 1. Nachtrag LKR. LANDSHUT. Schwerer Verkehrsunfall auf der BAB A 92, Km. 50,5 , zwischen den Anschlussstellen Moosburg/Nord und Landshut West mit Sperrung beider Fahrbahnen

Nach vorläufigen Erkenntnissen der aufnehmenden Beamten stellte sich der Unfall momentan folgendermaßen dar:
Ein in Richtung München fahrender Lkw durchbrach aus bisher nicht bekannten Gründen die Mittelleitplanke und stieß auf der Gegenfahrbahn mit einem Lkw zusammen. Vier nachfolgende Pkw kollidierten mit den stehenden Lkw`s. Drei nachfolgende Lkw konnten ebenfalls nicht anhalten und prallten in den Pulk. Die beiden erstgenannten Lkw begannen nach dem Zusammenstoß zu brennen. Ebenfalls ausgebrannt sind ein Kleintransporter und zwei Pkw.
Einer der Lkw-Fahrer wurde bei dem Zusammenstoß so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Der Rettungsdienst barg zwischenzeitlich eine schwerverletzte-, drei mittelschwer- und eine leicht verletzte Person aus den verunfallten Fahrzeugen.
Die Autobahn ist in beide Richtungen voraussichtlich für mehrere Stunden gesperrt. Der Verkehr wird über die U 19 und U 28 an der Unfallstelle vorbei geleitet.

Quelle: 12.07.2007, PD Landshut



Schwerer Verkehrsunfall auf der BAB A 92 - 2. Nachtrag - zwei Personen getötet BRUCKBERG, LKR. LANDSHUT. Die Polizei wurde am, Donnerstag, 12.07.2007, 15.55 Uhr, über einen Unfall mit mehreren Lkw und Pkw unterrichtet. Kurz darauf wurde auch noch bekannt, dass einer der Lkw zu brennen begonnen hat.

Der Unfallhergang hat sich nach vorläufigen Erkenntnissen wie folgt zugetragen:

Ein Lkw war in Richtung München unterwegs. Nach einer Kollision nach einem Überholmanöver mit einem Pkw durchbrach der Sattelzug nach links die Mittelleitplanke und geriet auf die Gegenfahrbahn, wo er mit einem anderen Sattelzug kollidierte . In diesen Lkw prallten anschließend vier Pkw aus Richtung München sowie ein weiterer Lkw. Die beiden Sattelzüge begannen anschließend zur brennen.

Der 39-Jährige Fahrer des Lkw aus dem Landkreis Landshut konnte nur noch tot aus dem Fahrzeug geborgen werden. Die Rettungsdienste bargen bisher zwei schwer-, zwei mittelschwer- und eine leicht verletzte Person. Im Laufe der Bergungsarbeiten wurde unter den verbrannten Trümmern eine weitere weibliche Leiche aufgefunden. Diese wurde bis zur Unkenntlichkeit verbrannt. Die Identifizierung ergab, dass es sich um eine 49-jährige Frau aus dem Raum Landshut handelt, die jetzt in München wohnt und Verwandte besuchen wollte.

Die Autobahn wurde zwischen den Anschlussstellen Moosburg-Nord und Landshut-West bis 03.00 Uhr in beide Richtungen gesperrt. Die Umleitungen U 19 und U 28 wurden aufgebaut und von Beamten der PI Landshut betreut. Es kam im Bereich der Umleitungsstrecken teilweise zu erheblichen Behinderungen. Die Höhe des Gesamtschadens kann bisher noch nicht abgeschätzt werden.

Quelle: 12.07.2007, PD Landshut