Einheiten aus vier Ländern erprobten Zusammenarbeit im Katastrophenfall
Nachbarschaftshilfe im Ernstfall , damit dies reibungslos funktioniert, wurde vom 26.- 30.September in der Wildschönau im Land Tirol / Österreich geübt .

180 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer vom österreichischen ,slowakischen und deutschem Samariterbund , des italienischen Weissen Kreuzes, der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr und Bergrettung sowie des Technischen Hilfswerks aus Bayern übten verschiedene Schadensszenarien aus Anlaß eines angenommenen Erdbebens.


Imzuge des Anreinerstaatenkonzeptes der Bundesrepublik Deutschland mit Österreich beteiligten sich THW-Fachleute aus den Ortsverbänden Günzburg, Kaufbeuren, Kempten, Landshut, Rosenheim und Sonthofen und unterstützten mit den Fachgruppen Führung und Kommunikation (FGFK) sowie Beleuchtung und Notstromversorgung .

Der Einsatz des THW-Teams waren vier Tage lang , den ASB-Führungsstab bei der Logistik - personell und materiell - zu unterstützen und alle Standorte der Notfallversorgung mit Energie - Licht / Strom - zu versorgen.

Die Übung wurde von einem THW-DOKU-Team in Film und Bild dokumentiert und beim Informationsrundgang den Gäste präsentiert . Vorgeführt wurde ihnen das Videokonferenzsystem mit Bildern der örtlichen Einsatzsituation in Übermittlung an das " Lagezentrum " des THW in Nürnberg .

Dietmar Löffler, THW-Landesbeauftragter für Bayern, informierte sich vor Ort beim ASB-Geschäftsführer Tirol, Ralf Ephard, über den Einsatzauftrag der Rettungskräfte und nutzte die Gelegenheit zu Gesprächen über eine zukünftige intensive Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der beteiligten Organisationsvertretern.

Bericht: THW-DOKU-Team Marc Pfaffenberger und Johannes THW Bayern 01.10.2007
Bilder: THW-DOKU-Team Marc Pfaffenberger und Johannes THW Bayern