Gasexplosion in Bruckberg
In den frühen Morgenstunden erschütterte eine Gasexplosion die Gemeinde Bruckberg. Neben den Feuerwehren wurde auch das THW Landshut mit der Verbindungsperson und dem Baufachberater zur Unterstützung angefordert.

Die statischen und baufachlichen Erfahrungen des THW - Ingenieurs Bernhard Herrndobler waren bei der Festlegung des Gefahrenpotentials des stark in Mitleidenschaft gezogenen Hauses gefragt.
Nach der gemeinsamen Feststellung mit dem Einsatzleiter der Feuerwehr vor Ort KBM Karl Hahn, dass das Haus nicht mehr begehbar ist, wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr und des THW abgezogen.

Erst das Eintreffen des Kriminaldauerdienstes der Polizei, die einen Zugang für ihren Sachverständigen zur Bestimmung der Explosionsursache benötigten, brachte eine erneute Alarmierung des THW. Zu den Aufgaben gehörte nun das komplette Gebäude zu sichern und wieder begehbar zu machen. Dazu wurden zwei Außenmauern mit Holz abgestützt und im Gebäude etwa 30 Baustützen eingesetzt. Die 27 eingesetzten Helferinnen und Helfer des THW Landshut arbeiteten sich dabei vom Kellergeschoss nach den Vorgaben des Baufachberaters nach oben vor.

Nach den Abstützmaßnahmen konnte die Beweissicherung durch die Polizei erfolgen. Nach dem Abschluss der gemeinsamen Begehung wurde mit Unterstützung der Drehleiter der Feuerwehr Altdorf das Gebäude gegen Witterung und Betreten gesichert. Das fast vollständig abgedeckte Dach wurde mit mehreren Planen gesichert. Fenster und Türen wurden mit Brettern vernagelt.

Der elfstündige Einsatz wurde von einem großen, z. T. auch überregionalen Medieninteresse begleitet.

Einsatzleitung THW: Zugführer Stefan Simnacher
Einsatzkräfte THW: 27 Helferinnen und Helfer
Fahrzeuge: MTW, GKW I, ItrkW, Kipper, MAN-Dreiachser


siehe auch:
Bericht FFW Altdorf
Bericht Polizei


Bericht: Stefan Huber 17.12.2008
Bilder: Stefan Huber