Einsatz zur Leichenbergung in Gündlkofen
Am späten Vormittag wurde das THW Landshut zur Unterstützung des Nachbarortsverbands alarmiert. Der stv. Ortsbeauftragte des OV Ergolding Olaf von Luckwald forderte die Fachgruppe Räumen und die erste Bergungsgruppe mit dem Einsatzgerüstsystem (EGS) zur Ergänzung der bereits vor Ort befindlichen Kräfte an.
Die Aufgabe für das Technische Hilfswerk war für die Ermittler der Kriminalpolizei und des Kriminaldauerdienstes (KDD) eine Plattform bei einer Leiche zu errichten, welche von Passanten im Wald in der Nähe von Gündlkofen (Landkreis Landshut) gefunden wurde. Die Leiche befand sich auf einer Höhe von etwa elf Metern an einen Baumstamm gebunden. 

Mit Hilfe der Einsatzgerüstsystemkomponenten beider Ortsverbände wurde ein Bergeturm um den Baum herum gebaut und somit eine Zugangsmöglichkeit für die Ermittler geschaffen. Durch den morastigen Boden des Waldes wurde der Materialtransport an die Einsatzstelle erschwert, welche sich etwa 3 km im inneren des Waldes befand. Diese Schwierigkeiten wurden jedoch mit Hilfe des Bergeräumgerätes der Fachgruppe Räumen und des geländegängigen Kippers des OV Ergolding gelöst. 

Insgesamt waren 38 Helfer beider Ortsverbände über 8 Stunden im Einsatz. 

Bericht: Stefan Huber
Bilder: Stefan Huber (OV Landshut), Matthias Simbürger und Johann Seimel (OV Ergolding)

Weitere Informationen: THW Ortsverband Ergolding