Ortschaften unter Wasser
Nach schwerem Unwetter wurden die Ortschaften Bruckberg und Gündlkofen überflutet. Neben vielen Feuerwehren waren 52 Helferinnen und Helfer des THW Landshut im Einsatz.

Um 1:20 wurde durch die Integrierte Leitstelle (ILS) der Ortsverband Landshut alarmiert. Auf Anforderung der Leitstelle wurden 300 Sandsäcke und sämtliche Pumpleistung zum Bereitstellungsraum am Rathausplatz Bruckberg entsandt. Ausbildungsbeauftragter Sascha Hofstetter übernahm bei der Einsatzleitung der Feuerwehr die Aufgaben des Fachberaters. 
Die Einsatzleitung des THW übernahm Zugführer Fabian Kühn mit der neben der örtlichen Einsatzleitung instalierten Zugbefehlsstelle.

An über 20 verschiedenen Einsatzstellen übernahmen Kräfte des THW, zum Teil in Zusammenarbeit mit den Feuerwehren, Pumparbeiten. In vielen Gebäuden mussten zudem aufschwimmende Öltanks gesichert werden.
Eine der größten Einsatzstellen für den Ortsverband Landshut war das auspumpen eines Schreinereikomplexes und der angrenzenden Wohngebäude, welche Zugführer Stefan Simnacher mit einem Teil der Einsatzkräfte des 2ten Technischen Zuges abarbeitete.

Zudem war mit dem Baufachberater eine wertvolle Einsatzoption des THW beratend an verschiedenen Stellen gefragt. Auch logistische Aufgaben erfüllte das THW auf Anforderung der Einsatzleitung. So wurde Treibstoff zu den im Dauereinsatz befindlichen Pumpen gebracht.

Eingesetzte Fahrzeuge:
1 ELW
1 MTW
1 PKW gl.
2 GKW I
1 GKW II
1 ItrKw
1 Unimog
1 MAN 3-Achser
1 Kipper
1 Bergeräumgerät
1 NEA 50 kVA

Stärke: 3/14/35 = 52

Der Einsatz wurde um kurz nach 9:00 Uhr beendet. Im Anschluss daran wurde die Einsatzbereitschaft sofort wieder hergestellt, die Fahrzeuge gewaschen und mit die Einsatzkräfte die bereits seit 6:30 Uhr den Aufbau der Absperrungen für den Festzug der Landshuter Hochzeit durchführten verstärkt.

Bericht: Stefan Huber
Bilder: folgen