THW baut Behelfsbrücke über die Isar

 

Für die renovierungsbedürftige Brücke am Eisstadion errichtete der Ortsverband Landshut am vergangenen Wochenende im Auftrag der Stadt Landshut einen Ersatzübergang für Fußgänger und Radfahrer über die Isar. Die Pontonbrücke wurde nur knapp 50 Meter unterhalb der Autobrücke durch die Fachgruppen Wassergefahren der Ortsverbände Landshut und Mühldorf errichtet.

Bereits am Donnerstag vor dem Aufbau brachten die Helferinnen und Helfer die ersten vier Pontons in die Isar ein und spannten das Tragende Stahlseil über die Isar und verluden das benötigte Material auf die Transportfahrzeuge.
Im Ortsverband Landshut wird eine komplette 4 Tonnen Fähre ständig verladen in Bereitschaft gehalten und kann binnen weniger Stunden aufgebaut und betrieben werden.  Für den zu errichtenden Steg wird jedoch in etwa das vierfache Material benötigt.

Am Samstag wurden durch 40 Helferinnen und Helfer beider Ortsverbände nun gleichzeitig die restlichen Pontons eingebracht und mit dem Brückenbaumaterial bestückt. Das stark motorisierte Arbeitsboot des Ortsverbandes Mühldorf schleppte im Anschluss die fünf Einzelelemente nach Oberstrom und befestigten diese an das Führungsseil.

Mit 74 Metern Gesamtlänge überspannt die THW Brücke die knapp 65 Meter breite Isar knapp mit den Rampenträgern. Sechzehn Tonnen Gesamttragkraft sorgen für eine Begehbarkeit von 200 Personen gleichzeitig.

Bei der Eröffnung des Steges bezeichnete der Gruppenführer der Landshuter Fachgruppe Florian Kräh den Pontonsteg als „Generationensteg“ und machte damit deutlich, dass sich nicht nur die jungen Helfer der Fachgruppe am Aufbau beteiligten, sondern auch Kameraden aus der Reserve und einige Althelfer. Gemeinsam zusammenarbeiten und Erfahrungen weitergeben war das Motto beim Aufbau.

Weiter wurde der Aufbau durch den Ortsverband Bamberg unterstützt, der bereits eine Woche zuvor zwei Pontons für die Aktion zur Verfügung stellte. Der OV Bamberg war zur Unterstützung während der Landshuter Hochzeit in Landshut und nutzte die Gelegenheit gleichzeitig das Material mitzubringen.

Für die Verpflegung sorgten Helfer des zweiten Technischen Zuges.

Bericht: Stefan Huber
Bilder: Natalie Hohenester, Stefan Huber