Großeinsatz nach Starkregen
Nach einem kurzen, aber umso heftigerem, Unwetter über Landshut alarmierte die Integrierte Leitstelle (ILS) Landshut um 19:30 Uhr den Ortsverband. Die zugeteilten Aufgaben waren neben dem Bereitstellen und Verbauen von Sandsäcken, dem Freiräumen verschlammter Straßen auch das Abpumpen von Überflutungen an zwei Einsatzstellen in Stadt und Landkreis Landshut.

Zur Unterstützung der Feuerwehr und des Ortsverbands Ergolding wurde der Radlader der Fachgruppe Räumen nach Wolfsbach an der Verbindungsstraße zwischen Landshut und Niederaichbach (LA31) entsandt. Dort mussten verschlammte Straßen unter Einsatz des schweren Bergeräumgerätes des THW wieder befahrbar gemacht werden.

An einer weiteren Einsatzstelle am Lurzenhof war der Durchfluss des Schweinbachs an drei Brücken verstopft und der Abfluss durch Treibholz stark behindert. Diese konnte mit Hilfe des Zweischalengreifers am Kran des Dreiachsers der Fachgruppe Wassergefahren freigeräumt werden. Die angrenzende Wiese lief durch einen Bruch des Bachbettwalls zwischenzeitlich voll Wasser und bedrohte die benachbarte Fachhochschule. Hier musste zusammen mit den Einsatzkräften der Feuerwehr mit Sandsäcken und voller Pumpleistung gegengesteuert werden. Von Seiten des THW lag diese bei 7000 Liter pro Minute.

Weil sich der Einsatz bis in die späten Abendstunden hinzog, wurde diese Gefahrenstelle durch die Fachgruppe Beleuchtung unterstützt.

Zum Einsatz kamen unter der Leitung von Zugführer Stefan Simnacher 28 Helferinnen und Helfer aller Einheiten des Ortsverbands.

Bericht: Stefan Huber
Bilder: Tobias Sturm; weitere Bilder folgen in Kürze