Einsatz zur Dachabdichtung nach Starkregen
Nachdem sich seit Sonntag Nachmittag wieder ergiebige Regenfälle über Landshut ergossen hatten, wurde das THW Landshut gegen ca. 22 Uhr durch die Polizeiinspektion Landshut über den Ortsbeauftragten Michael Saller alarmiert. In der Niedermayerstraße drang durch eine nicht abgedichtete Baustelle des Dachstuhls eines Wohnhauses Regenwasser durch die Decken in eine der bewohnten Mieteinheiten ein. Der hilflose Mieter bat daher bei Polizei und ILS um dringende Hilfe.

Einsatzleiter Sven Böhlke konnte sich auf seine Hilfskräfte verlassen, sodass innerhalb einer kurzen Zeit 25 THW-Helfer an der Einsatzstelle eintrafen. Bereits bei der Anfahrt zur Einsatzstelle wurde der Baufachberater des THW Landshut nachalarmiert. Nach der ersten Erkundung wurde festgestellt, dass über 70 Meter des Dachstuhls hätten mittels Planen abgedichtet werden müssen. Insgesamt war ein kompletter Technischer Zug mit der Fachgruppe Beleuchtung eingesetzt. Komplettiert wurde dieser durch den Zugtrupp und die LuK OV.

Die inzwischen hinzugezogenen Kammeraden der FFW Landshut, SBR Erich Gahr und SBI Martin Dax jun., komplettierten die Einsatzleitung. Der mittlerweile ausfindig gemachte Hauseigentümer erklärte den überraschten Einsatzkräften, dass eine Abdichtung des Dachstuhls, trotz des akuten Wassereinbruchs beim Mieter, adhoc nicht notwendig sei. Unter Einbeziehung der Polizeiinspektion Landshut wurde daher der Einsatz abgebrochen, sodass die Hilfskräfte unverrichteter Dinge den Heimweg Richtung Unterkunft antraten.

Nach Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft war der Einsatz gegen 01.30 Uhr beendet.

Einsatzleiter Sven Böhlke
Verbindungsperson Michael Saller
Baufachberater Valentin Bayersdorfer

Bericht: Fabian Kühn, red.
Bilder: Tobias Kowalski