Hochwassernacharbeit: Fahrzeugbergung im Stausee
Während des Juni-Hochwassers sollte im Auftrag der Polizeiinspektion Landshut ein altes
Fahrzeugwrack im Altheimer Stausee geborgen werden. Durch das ablassen des Stausees trat damals ein Ford Escort aus den Fluten auf.
Die THW-Tauchgruppe Landshut begann daraufhin mit der Bergung des Wagens, wobei Sie von einer Bergungsgruppe des Ortsverbands Ergolding und dem Kran der Fachgruppe Wassergefahren
unterstützt wurde. Schnell stellte sich heraus, dass der Wagen mindestens seit 18 Jahren im
Wasser liegt. Nach Kontrolle des Innenraums und des Kofferraums, wurde die Bergung abgebrochen, da die Hochwasserbekämpfung zu diesem Zeitpunkt Einsatzpriorität hatte.

Nach ein paar Wochen Abstand zum Hochwasser, wurde nun mit der geplanten Bergung
begonnen. An einem sonnigen Montagabend rückte daher die Tauchgruppe Landshut erneut an.
Mit von der Partie waren die Fachgruppe Räumen mit Ihrem Bergeräumgerät (Radlader) und
die Fachgruppe Wassergefahren mit dem Kran. Durch die Möglichkeit der Vorplanung, nahm
die Durchführung der Bergung dann nur noch eine gute Stunde in Anspruch.

Anschließend wurde das Wrack abtransportiert und der Polizeiinspektion Landshut zu weiteren
Ermittlungen übergeben.

Einsatzleiter: Fabian Kühn
eingesetzte Gruppen: Tauchgruppe, FGR, FGW
eingesetzte Ausstattung; BRmG, MAN-Kran, MKW Taucher, GKW I

Bericht: Fabian Kühn - red
Bilder: Friedrich Fischer, Fabian Kühn