Sprengübungen erfolgreich durchgeführt
Die Fachgruppen Sprengen aus Eggenfelden und Landshut führten in den letzten Wochen zwei Sprengübungen durch. Dabei wurden sie aktiv von den Bergungsgruppen aus Landshut unterstützt.

Bei der ersten Sprengübung wurden in einem Waldstück bei Rammelkam, LKr. Landshut Wurzelstöcke gesprengt. Die Bergungsgruppen können bei Sprengungen auf eine Vielzahl von Arten unterstützen. Die Aufgaben bestanden darin, die Sprenglöcher zu bohren, das Gebiet um die Sprengstelle weiträumig abzusperren und zu sichern, und bei diesen Übungen durften die Bergungshelfer auch unter fachlicher Anleitung und Aufsicht, die noch nicht verdrahteten Sprengladungen setzen. Zum Schluss waren aber nur noch die Fachhelfer der Sprenggruppen an der Sprengstelle, als es darum ging die Ladungen zu verdrahten, die Zündleitungen durchzumessen und zum Schluss auch die Zündung und damit die Sprengung auszulösen.

Nachdem alle Absperrposten Breitschaft per Funk gemeldet hatten, kam das Vorsignal mit einem Signalton. Kurz darauf ertönte der zweimalige Signalton, damit stand die Sprengung unmittelbar bevor. Per Funk kam der Countdown "5, 4, 3, 2, 1, Zündung“. Es folgte eine laute Detonation. Danach erfolgte per Funk die Durchsage der Sprengberechtigten, dass das Sprengergebnis nun begutachtet wird. Die Posten blieben auf Ihren Positionen. Erst das Ertönen des dreimaligen Signals, bedeutete die endgültige Entwarnung an der Sprengstelle.

Bei der zweiten Sprengübung waren die Aufgaben schon eingespielt, sodass die Herausforderung etwas nach oben geschraubt wurden. Es sollten ganze Baumstämme gesprengt werden, die auch noch an einem steilen Hang im Wald von Schlossberg, LKr. Landshut standen. Auch die zweite Sprengübung wurde dann erfolgreich abgeschlossen.

Wir bedanken uns bei unseren Kammeraden vom THW Eggenfelden, die gemeinsam mit uns die Sprengübungen erfolgreich gestaltet haben.

Bericht: Fabian Kühn - red
Fotos: THW