Damit das THW schlagkräftig bleibt
Mitgliederversammlung der THW-Helfervereinigung bestätigt Vorstandschaft . "Der Helferverein hat uns im vergangenen Jahr unterstützt wie noch nie", sagte Rudolf Skalitzky, der Ortsbeauftragte des Technischen Hilfswerks (THW), am Freitag bei der Jahreshauptversammlung der Ortsvereinigung der Helfer und Förderer des THW Landshut. 15000 Euro spendete der Verein im Jubiläumsjahr der Ortsgruppe, damit diese schlagkräftig bleibt. Ob der guten Arbeit ist die Vorstandschaft um Vorsitzenden Ernst Eck bestätigt worden.

Der Helferverein wurde vor 26 Jahren gegründet, um das THW sowohl ideell als auch finanziell zu fördern. Es ist ein gutes Beispiel für ein funktionierendes Vereinsleben: Nicht nur, dass die Zahl der Mitglieder im vergangenen Jahr von 355 auf 375 anstieg; von diesen sind am Freitagabend auch knapp 100 in das Unterkunftsgebäude an der Alten Regensburger Straße gekommen. Der Verein besteht im Wesentlichen aus den aktiven THW-Helfern, aus deren Frauen und Kinder, aus Ehemaligen und aus Fördermitgliedern.

Vorsitzender Ernst Eck würdigte die "gesamte aktive Helferschaft für ihre überwiegende engagierte Dienstleitung im abgelaufenen Jahr". Besonders hob er das Engagement derjenigen hervor, die sich in der Leitung, Ausbildung, Einsatz und Hilfeleistung sowie Öffentlichkeitsarbeit hervorgetan haben. Außerdem dankte er allen, "die mit Rat und Tat unsere Jubiläumsfeier zu einem großartigen Event werden ließen: Wir alle haben als THW in der Stadt wieder einmal Gesicht gezeigt".

Von Funkgerät bis Gerüst

Im Rückblick auf 25. Gründungsjahr wurde deutlich, dass der Helferverein auch 2007 für viele Anschaffungen einsprang, die der Bund nicht zahlte: Eck führte 17 Posten auf, für die der Verein Gelder zur Verfügung stellte - er finanzierte Kosten für einen Providerwechsel im Internet ebenso wie Tauchausrüstungen, Rettungswurfsäcke und Handsprechfunkgeräte. Neben Geräten für die einzelnen Einheiten wurde das Einsatzgerüstsystem erweitert. Wie Eck sagte, sei der Bergungsturm am Übungsgelände marode; dieser könne nun bei Bedarf mit dem neuen Gerüstsystem gebaut werden.

Außerdem übernahm der Helferverein im vergangenen Jahr Wartungskosten - von Atemluftflaschen bis zum Traktor - und kaufte Pflastersteine, damit ein Abstellraum neben der Unterkunft gepflastert werden konnte. Der Bund habe dafür nichts mehr im Säckel gehabt, sagte Eck. In diesem Zusammenhang bat der Vorsitzende die Einheiten, künftig den Verein frühzeitig in geplanten Anschaffungen einzubinden. Bevor der Helferverein einspringt, solle erst geklärt werden, ob der Bund selbst die Kosten übernehmen könne oder andere Lösungen gefunden werden können.

Schon jetzt liegen dem Helferverein Wünsche der Einheiten für 2008 vor: So beantragte die Tauchergruppe - für die keinerlei Bundesmittel zur Verfügung stehen - einen knapp 10000 Euro teueren, zweiten Helmtaucheranzug . Da die Vorstandschaft lediglich über einen Anschaffungsbetrag bis 2557 Euro alleine entscheiden kann, musste die Mitgliederversammlung den Helmtauchanzug genehmigen - was sie dann auch tat. Eck sagte, dass die Verfügungsvollmacht des Vorstands künftig nach oben angepasst werden müsse: Der Betrag von 2557 Euro sei nicht mehr zeitgemäß.

Bei den Neuwahlen wurde die Vorstandschaft bestätigt: Auch die kommenden drei Jahre steht Ernst Eck an der Spitze der THW-Helfervereinigung. Sein Stellvertreter wurde Klaus Kollmeder. Zum Schatzmeister wurde Walter Meier gewählt, Schriftführer Helmut Malik. Kassenrevisoren sind weiterhin Traudl Emmler und Josef Obermeier. Delegierte zur Landesversammlung sind Klaus Kollmeder, Michael Saller und Harald Behr, als Ersatzdelegierte fungieren Paul Emmler jun., Stefan Huber, Christoph Payer und Walter Behmer.

Für ihre 25-jährige Mitgliedschaft wurden Manfred Ziegler und Franz Schratzenstaller geehrt.

-ha-

Bericht: Landshuter Zeitung 28.01.2008
Bilder: Landshuter Zeitung 28.01.2008