Nach dem Unwetter
Das starke Unwetter, das am Samstagnachmittag über die Stadt zog, hat Feuerwehr und Technisches Hilfswerk (THW) stundenlang beschäftigt. Vollgelaufene Keller, erhebliche Wassermengen in Tiefgaragen, aus einem Tank ausgelaufenes Öl, durch Geröll und Kies verschmutzte Straßen sowie vom Starkregen ausgehobene Kanaldeckel forderten 50 Einsätzkräfte aus allen neun Löschzügen der Feuerwehr und 24 Helfer des THW's.

Bei der Feuerwehr hatte Stadtbrandinspektor Thomas Herzer die Einsatzleitung. Die Einsatzdauer erstreckte sich von 14.40 bis nach 20 Uhr. Bei den 40 Einsätzen benutzten die Helfer überwiegend Pumpen verschiedener Bauarten, um das in Gebäude und in Wohnungen eingedrungene Wasser beseitigen zu können. In der Gretlmühle bargen Feuerwehrleute einen größeren Ast, der sich in einer Freileitung verkeilt hatte. Ausgetretenes Öl trennten sie mit Bindemittel vom Wasser, um es anschließend zu entsorgen.

Das THW war am Samstag von zirka 15 bis 19 Uhr im Einsatz. Im Stadtgebiet pumpten Helfer drei Keller aus. Die Hagrainerstraße befreiten sie mit Hilfe eines schweren Bergungsräumgerätes von etwa fünf Tonnen Schlammmassen einer ausgeschwemmten Baustelle.

Weil kurzfristig auftretende Unwetter immer häufiger sind, möchte CSU-Stadtrat Rudolf Schnur nun einen Antrag stellen: Der Stadtrat solle die Verwaltung beauftragen, rasch und nachhaltig Maßnahmen zur Hangsicherung beziehungsweise zur Freihaltung der Kreisstraße LA14 im Bereich Gretlmühle und der angrenzenden Flächen von Geröll- und Schlammmassen nach Starkregen zu ergreifen.

Bericht: Landshuter Zeitung 09.06.2008
Bilder: Stefan Huber (THW)