Bruckberg: Spaziergänger findet Leiche in zehn Metern Höhe

Bruckberg / Landshut. Ein unbekannter Toter beschäftigt seit Montagnachmittag, 30. März 2009, die Kriminalpolizei in Landshut. Die aufgefundene Leiche hängt in ca. zehn bis zwölf Metern Höhe in einem Baum und muss durch Hilfskräfte des THW in einer aufwändigen Aktion geborgen werden.

Am Montag, 30. März 2009, fand am Nachmittag ein 18-jähriger Spaziergänger in einem Waldstück bei Gündlkofen mehrere Knochen auf. Der 18-Jährige fotografierte diese und übermittelte die Bilder der Polizeiinspektion Landshut. Zur Feststellung, ob es sich um Menschen- oder Tierknochen handelt, legten die Polizisten die Bilder einem Mediziner vor. Dieser konnte die aufgefundenen Knochen eindeutig als humanoide Knochen identifizieren. Ein ebenfalls aufgefundenes Metallstück konnte zudem als künstliches Hüftgelenk erkannt werden.

Zur genauen Aufklärung übernahmen Beamte des Kriminaldauerdienstes der Kriminalpolizeiinspektion Landshut die Ermittlungen in diesem Fall. Vom Mitteiler ließen sich die Beamten zum Auffindeort in dem sehr unwegsamen Hanggebiet zwischen Unterlenghart und Gündlkofen zeigen. Bei der genauen Nachschau entdeckten die Beamten die Leiche, die in ca. zehn bis zwölf Metern Höhe in einer Fichte mit Stricken angebunden ist. Eine Bergung war in der Nacht nicht möglich. Auch die Absuche des Auffindeortes ergab keine näheren Hinweise zur Identität bzw. zur Todesursache der aufgefundenen Leiche.

Am Dienstag, 31. März 2009, beauftragte die Kriminalpolizei Landshut Hilfskräfte des THW mit der Bergung des Toten. Derzeit wird ein Gerüst errichtet, um an den Leichnam herantreten zu können. Die Gerüstteile müssen hierzu aber über eine längere Strecke zum Einsatzort getragen werden, da ein Befahren des Geländes nicht möglich ist.

Die ermittelnden Beamten gehen derzeit von einem Suizid aus.

Bericht IDOWA 31.03.2009