Aufgefundene Leiche mit hoher Wahrscheinlichkeit identifiziert

BRUCKBERG, LKR. LANDSHUT: Die am Montagabend von einem 18-jährigen Spaziergänger in einem Waldgebiet bei Bruckberg aufgefundene Leiche ist mit hoher Wahrscheinlichkeit identifiziert. Demnach handelt es sich um einen seit 1980 Vermissten aus Gündlkofen.

Nach der Auffindung der Leiche am Montag, 30.03.2009 konzentrierten sich die Arbeiten der Kriminalpolizeiinspektion Landshut auf die Identifizierung des Leichnams. Aufgrund des Zustandes der skelettierten Leiche gestaltete sich dies sehr schwierig. So überprüften die Kriminalbeamten auch offene Vermisstenfälle aus der Region. Hierbei stießen sie auf einen Vorgang aus dem Jahre 1980.

Der in Gündlkofen wohnende, damals 69-Jährige, verließ im Juli 1980 in suizidaler Absicht das Wohnanwesen. Trotz einer umfangreichen Suchaktion konnte der Vermisste nicht aufgefunden werden.

Aufgrund der Gesamtumstände ist davon auszugehen, dass es sich bei der aufgefundenen skelettierten Leiche um den Vermissten aus Gündlkofen handelt.

Eine genaue Identifizierung ist erst nach einer DNA-Untersuchung möglich. Mit einem Ergebnis wird in einigen Wochen gerechnet.


Bericht: Bayerische Polizei 02.04.2009