Bundesjugendlager 2012 - Die Stadtwerke
Sie sind quasi die Stadtwerke im THW-Stadtteil: Der Arbeitskreis Logistik/Infrastruktur sorgt für Strom, Wasser und Material im Jugendlager. In den Aufbauwochenenden haben die Mitglieder beispielsweise zwölf Kilometer Stromkabel spinnennetzartig über den gesamten Platz verteilt: So ist jedes Zelt mit Strom versorgt. An diesen Beispiel merkt man, dass das Jugendlager zwar in erster Linie Spaß machen soll, aber auch einen ernsten Hintergrund hat:     Auch im Ernstfall – beispielsweise im Hilfseinsatz nach einem Erdbeben – würde die Bürger in Zelten untergebracht, sagt Arbeitskreis-Leiter Michael Thim von der Geschäftsstelle Straubing.
Der Arbeitskreis umfasst 45 bis 50 THW-Mitglieder aus verschiedenen Ortsverbänden. Fast rund um die Uhr ist auf dem Platz ein Störungsdienst unterwegs, sagt Walter Brams vom OV Ergolding, der die Strom- und Wasserversorgung zusammen mit Michael Ebner vom OV Landshut geplant hat. Dieser hilft beispielsweise weiter, wenn der Kühlschrank kaputt ist oder ein Licht ausfällt. Zu diesem Arbeitskreis gehören auch ein Warenhaus – in dem Material vom Toilettenpapier bis zum Kabel lagern – und die „Stadtverwaltung“: An die sogenannte Führungsstelle können sich Lagerteilnehmer mit Fragen und Wünschen wenden. Selbst, als am Samstag beim Wettkampf die Zuckerwattemaschine ausfiel, fanden die Mitglieder eine Lösung: Mit einem Einweckgummi brachten sie die Maschine wieder zum Laufen. THW eben.
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Bericht Landshuter Zeitung 07.08.2012